Urban Prey Curl

By Juni 10, 2020Lures

URBAN PREY CURL und seine Vorteile an verschiedenen Rigs/Methoden

In diesem Blogeintrag möchte ich euch einen Allrounder vorstellen und beschreiben, vor allem aber, welche Vorteile die einzelnen Montagen mit diesem haben.
Ich verbringe viel Zeit beim urbanen Angeln in den niederländischen Großstädten und durfte genau deswegen viele Erfahrungen sammeln. Streetfishing bedeutet flexibel sein. Dabei geht es nicht nur um die perfekte Rute und Rolle, sondern vielmehr auch um das, was am Ende der Schnur im Wasser tanzt. Auf der Suche nach einem Gummiköder, der genau das ist, nämlich flexibel, bin ich beim URBAN PREY CURL fündig geworden.
Es gibt Köder, die benutze ich lieber zum Angeln auf Zander und es gibt Köder, die benutze ich lieber zum Angeln auf Barsch. Doch wenn ich beide Zielfische mit einem Köder bedienen möchte, setze ich beim Streetfishing in der City auf den CURL, den es in zwei verschiedene Größen (55mm und 65mm) und insgesamt acht unterschiedlichen Farben gibt.

Jiggen

Durch seine Form ähnelt er sowohl einem schmalen Fisch, als auch einem Wurm und die Barsche fahren voll drauf ab. Einfach am passenden Jighaken (beispielweise den MICRO JIGS GLOW & NATURAL) montiert und ab geht die Post.

(Perfekt montiert, sitzt der Haken im 1/3! Zusätzlich reizt aggressives Jiggen die Barsche besonders im Sommer)

Dropshot-Rig

Am Dropshotsystem kann der URBAN PREY CURL sein ganzes verführerisches Köderspiel ausleben. Mit einfachem „nose hooking“ (beispielsweise am DSG HOOK) und leichten Zupfern an einer Rute mit einer weichen Spitze (beispielsweise die SKILLZ Micro Lure) überredet der Twisterschwanz fast jeden Barsch zum Biss.

(An einem Spot wo ich den Barsch vermute, lasse ich den CURL auch ein wenig länger tanzen)

Carolina-Rig

Das Carolina-Rig bringt in Kombination mit dem CURL oftmals bessere Barsche ans Band. Nach dem Grundkontakt des Bullets, trudelt der Köder langsam zum Grund und imitiert perfekt einen zum Boden sinkenden Wurm. Idealerweise benutze ich dafür unsere TUNGSTEN BULLET SINKERS. Denn bei gleichem Gewicht gegenüber einem Bullet aus Messing (ja genau, ihr habt Messing gelesen, denn unsere BULLET SINKERS BRASS sind der Umwelt zur liebe nicht aus Blei hergestellt) ist das Tungsten Bullet kleiner. Zusätzlich ist das aufeinander knallen des Tungsten Bullet auf die Glasperle lauter, als beim Bullet aus Messing und weckt somit die Neugier der Räuber nochmal stärker!

(oftmals haben sich schnelle aber kurze Sprünge bewehrt).

Mit dem Jighaken auf Zander

Beim Angeln auf Zander funktionieren du oben beschriebenen unterschiedlichen Methoden natürlich auch, doch beim gezielten Angeln auf den silbernen Stachelritter habe ich beobachtet, das die Zander häufiger beißen, wenn der CURL am leichten Jighaken (hier auch gerne wieder den Vorteil der TUNGSTEN MICRO JIGS) in einer langsamen Absinkphase angeboten wird.

(Ein gutes Zeitgefühl für die ideale Absinkphase ist ca.2-3 Sekunden und die Zanderbisse kommen zu 95% in der Absinkphase)

Ein kleiner Tipp noch zum Schluss!

Wer wie ich an Spots mit großer Hängerlast versucht die Räuber ans Band zu bekommen, sollte sich unbedingt auch noch mal mit dem BRASS JIKA JIG und die TUNGSTEN BOTTON JIGS am Offsethaken beschäftigen (hierzu folgt in Kürze mit Sicherheit auch Blogeintrag), denn diese zwei Rigs minimieren deutlich die Hängerquote.

Zusammenfassend ist der URBAN PREY CURL sowohl für den Barsch,  als auch für den Zander ein verführerischer und reizvoller Gummiköder für das Streetfishing, der an den verschiedenen Rigs seine Flexibilität komplett ausleben kann. Mit den unterschiedlichen Farben seid ihr auf jede Wetterlage und auf jede Gewässertrübung bestens vorbereitet.

In diesem Sinne
Let´s rock let´s tock
Markus Heil